Bürger für Mühlheim e. V. © 2026

Kommunalwahl 2026 - Kein Fahrradschnellweg entlang der B43

Die Bürger für Mühlheim lehnen die vom Regionalverband Frankfurt vorgelegte Trasse eines Radschnellweges ab. Wir halten diese Trasse entlang der B43 (Friedensstraße, Schillerstraße und Fichtestraße) mit einem Schlenker über die Dammstraße weder für Fahrrad- noch für Autofahrer für eine akzeptable Lösung. (https://radschnellverbindungen-hessen.de/aktuelle-projekte/frankfurt-offenbach-hanau-frm8/) Auf der vorgeschlagenen Strecke wird es immer wieder zu Konfliktsituation zwi-schen Fahrradfahrern sowie PKW und Lkw kommen. Über die Friedensstraße läuft die komplette Erschließung der Stadt von Westen aus. Über die Kreuzung zur L3064 erfolgt die Anbindung von Lämmerspiel, Markwald und Industriegebiet. Außerdem gibt es viele weitere Kreuzungen und Einfahrten, wie z.B. SportUnion, Einkaufmarkt oder Rathaus. Es ist deshalb nicht damit zu rechnen, dass das Ziel einen möglichst kreuzungsfreien Radschnellweg zu errichten erreicht wird und die Gefahrenstellen sind vorprogrammiert. Außerdem ist mit erheblichen Einschränkungen des bisherigen Verkehrs zu rechnen. Der Fahrradweg soll 4 Meter breit werden, das ist mehr als die Breite einer bisherigen Fahrspur. Zusätzlich zum Wegfall einer Fahrspur müssen auch Bürgersteig oder die verbliebenen Fahrspuren verschmälert werden. Auch ist mit dem Wegfall von Parkplätzen, insbesondere in Dietesheim zu rechnen. Es kann nicht sein, dass für viel Geld ein Fahrradweg gebaut wird, der letztlich den Fahrradfahrern wenig nutzt und für die anderen Verkehrsteilnehmer mit er- heblichen Nachteilen verbunden ist. Die prognostizierten Nutzerzahlen müssen in Zweifel gezogen werden. Es wer-den vom Regionalverband bis zu 5.000 Radfahrer täglich angenommen. An der Zählstelle in Offenbach sind es zurzeit 500 pro Tag und in Frankfurt hat die Zahl der Radfahrer seit Jahren nicht wesentlich zugenommen, obwohl Radwege aus- gebaut wurden. Auf der Friedensstraße fahren aber bis zu 20.000 Autos täglich, die dafür leiden müssen. Auch sollte bedacht werden, das dadurch der Gewerbestandort Mühlheim weiter an Attraktivität verliert, was über kurz oder lang zu einem Rückgang der Steuereinnahmen führen wird. Nicht zuletzt kostet das Vorhaben mehr als 10 Mio. Euro Steuergeld, wovon ein nicht geringer Teil auch von der Stadt Mühlheim aufgebracht werden muss. In der abgelaufenen Legislaturperiode konnten wir verhindern, das Planung und Realisierung weiter vorangetrieben werden. Dies kann sich aber bei anderen Mehrheiten jederzeit ändern.
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Kommunalwahl 2026 - Kein

Fahrradschnellweg entlang der B43

Die Bürger für Mühlheim lehnen die vom Regionalverband Frankfurt vorgelegte Trasse eines Radschnellweges ab. Wir halten diese Trasse entlang der B43 (Friedensstraße, Schillerstraße und Fichtestraße) mit einem Schlenker über die Dammstraße weder für Fahrrad- noch für Autofahrer für eine akzeptable Lösung. (https://radschnellverbindungen-hessen.de/aktuelle- projekte/frankfurt-offenbach-hanau-frm8/) Auf der vorgeschlagenen Strecke wird es immer wieder zu Konfliktsituation zwischen Fahrradfahrern sowie PKW und Lkw kommen. Über die Friedensstraße läuft die komplette Erschließung der Stadt von Westen aus. Über die Kreuzung zur L3064 erfolgt die Anbindung von Lämmerspiel, Markwald und Industriegebiet. Außerdem gibt es viele weitere Kreuzungen und Einfahrten, wie z.B. SportUnion, Einkaufmarkt oder Rathaus. Es ist deshalb nicht damit zu rechnen, dass das Ziel einen möglichst kreuzungsfreien Radschnellweg zu errichten erreicht wird und die Gefahrenstellen sind vorprogrammiert. Außerdem ist mit erheblichen Einschränkungen des bisherigen Verkehrs zu rechnen. Der Fahrradweg soll 4 Meter breit werden, das ist mehr als die Breite einer bisherigen Fahrspur. Zusätzlich zum Wegfall einer Fahrspur müssen auch Bürgersteig oder die verbliebenen Fahrspuren verschmälert werden. Auch ist mit dem Wegfall von Parkplätzen, insbesondere in Dietesheim zu rechnen. Es kann nicht sein, dass für viel Geld ein Fahrradweg gebaut wird, der letztlich den Fahrradfahrern wenig nutzt und für die anderen Verkehrsteilnehmer mit er-heblichen Nachteilen verbunden ist. Die prognostizierten Nutzerzahlen müssen in Zweifel gezogen werden. Es werden vom Regionalverband bis zu 5.000 Radfahrer täglich angenommen. An der Zählstelle in Offenbach sind es zurzeit 500 pro Tag und in Frankfurt hat die Zahl der Radfahrer seit Jahren nicht wesentlich zugenommen, obwohl Radwege aus- gebaut wurden. Auf der Friedensstraße fahren aber bis zu 20.000 Autos täglich, die dafür leiden müssen. Auch sollte bedacht werden, das dadurch der Gewerbestandort Mühlheim weiter an Attraktivität verliert, was über kurz oder lang zu einem Rückgang der Steuereinnahmen führen wird. Nicht zuletzt kostet das Vorhaben mehr als 10 Mio. Euro Steuergeld, wovon ein nicht geringer Teil auch von der Stadt Mühlheim aufgebracht werden muss. In der abgelaufenen Legislaturperiode konnten wir verhindern, das Planung und Realisierung weiter vorangetrieben werden. Dies kann sich aber bei anderen Mehrheiten jederzeit ändern.
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